Buddhistische Gemeinschaft Triratna

Die Achtsamkeit beim Atmen

Wie der Name schon vermuten lässt, wird bei dieser Technik der Atem als Objekt der Sammlung gewählt. Die Aufmerksamkeit des/der Meditierenden liegt auf die Empfindungen des Atemflusses, ohne ihn in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Häufig wird dabei die natürliche Neigung des Geistes bemerkt, von einer Sache zu einer anderen zu springen.

Die Aufmerksamkeit in dieser Meditationsform wird jedoch immer wieder auf den gegenwärtigen Moment gerichtet und auf die Fülle des Erlebens, die in ihm steckt.

Die Vergegenwärtigung des Atems trainiert die Achtsamkeit und das Gewahrsein. Die Fähigkeit zu wachsamer und klarer Bewusstheit spielt im buddhistischen Übungssystem eine Schlüsselrolle. Sie stellt auch ein hervorragendes Gegenmittel gegen Rastlosigkeit, Nervosität und Zerstreutheit dar und hilft, sich zu entspannen. Die Vergegenwärtigung des Atems wirkt sich somit positiv auf die gesamte körperliche und geistige Verfassung aus.

Diese Meditationsmethode unterteilt sich in vier verschiedene Abschnitte, wobei zu Beginn das Zählen der Atemzüge als Hilfsmittel zur besseren Konzentration eingesetzt wird.

Weiterführende Anleitungen:

Die Achtsamkeit beim Atmen